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Dr. Alexander Neubauer

Dr. Alexander Neubauer

Der Kopf und das Gehirn sind die Schaltzentrale des Körpers. Daher in diesem Bereich besser ohne Metall!

Metalle haben in der Zahnmedizin eine lange Tradition. Schon im 17. Jahrhundert empfahl Pierre Fauchart Blei, Zinn oder Gold zur Füllung kariöser Zähne. Seit 1820 wurde Amalgam massenhaft für Zahnfüllungen verwendet.

Inzwischen ist aber wissenschaftlich gut belegt dass Metalle im Kieferbereich wie z. B. Quecksilber, Gold, Platin und Kupfer verschiedene Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben (z.B. Gewebe verändernde, immunologische und krebserregende Wirkung)

Der Körper kann durch diese Metalle auf unterschiedliche Arten belastet werden:

  1. Toxizität des Metalls:

Hier sticht vor allem das hochgiftige Amalgam hervor. Amalgam besteht zu über 50 % aus Quecksilber, welchem noch weitere Schwermetalle beigemischt werden.

Beim Legen von Füllungen, beim Kauen und begünstigt durch das feuchte Milieu im Mund, wo es zum Teil auch sehr große Schwankungen im Bereich des  pH- Wertes (sauer/basisch) gibt, besteht die Gefahr, dass Bestandteile der Amalgamfüllungen in Lösung gehen.

Diese Schwermetalle  können in ionisierter Form an körpereigene Enzyme binden und diese dadurch blockieren.

Die Hauptspeicher für Schwermetalle im Körper sind Leber, Niere und das Gehirn.

  1. Immunologie des Metalls:

Untersuchungen zeigen, dass in den  letzten Jahren eine Zunahme der sog. Typ IV Allergisierung stattgefunden hat. Dies bedeutet, dass zunehmend mehr Menschen mit einer deutlichen Immunreaktion auf einzelne Metalle reagieren können, weil z.B. das Metallmolekül vom körpereigenen Immunsystem als Fremdkörper wahrgenommen wird und eine immunologische Reaktion auslösen kann. Bei einer echten Typ IV Allergie geschieht dies auch dosisunabhängig. Das bedeutet, nicht die Menge macht das Gift, sondern es reichen schon geringste Anteile des entsprechenden Metalls, um eine Allergie auszulösen.

Auch die Entstehung von Autoimmunerkrankungen (wie z.B. MS, Hashimoto oder Schilddrüsenerkrankungen) wird in diesem Zusammenhang stark diskutiert.

  1. Metalle und Strahlung:

Metalle, die im Mund verwendet werden wirken als elektrische Leiter. Sind verschiedene Metalle im Mund vorhanden, findet im feuchten Milieu des Mundes ein Stromfluss statt, der auch mit speziellen Instrumenten gemessen werden kann.

Des weiteren wirken Metalle auch als Antenne und somit als Strahlungsverstärker für elektromagnetische Felder. In einer Umwelt in der wir unweigerlich verschiedenen Frequenzen elektromagnetischer Strahlung wie WLAN, DECT, Handysendefunk und Radar ausgesetzt sind, ist dies als besonders kritisch zu betrachten.

Studien zeigen, dass das elektromagnetische Feld im Gewebe in der Nähe von Metallen um ein  Vielfaches verstärkt wird und damit die biologische Wirkung der elektromagnetischen Strahlung erhöht wird.

Dementsprechend sind auch die Auswirken auf den Körper unkontrollierbar und uneinschätzbar.

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